Bildungsarbeit

Unser Angebot für Sie:

o    Diavorträge zu den Themen:

-      Land und Leute

-      Reisebericht

-      Aidsproblematik

-      Landwirtschaft und Märkte  

o    Mitgestaltung von Projekttagen in Schulklassen und Jugendgruppen zum Thema Malawi

o    Diskussionsabende

o    Informationen über die Mitarbeit im Treffpunkt Malawi

o    Fair gehandelte Produkte

 

Ziel unseres Treffpunktes ist es, nicht nur in Malawi tätig zu werden, sondern vielmehr auch bei uns vor der "Haustür zu fegen". Nicht unerhebliche Gründe für die Armut in Malawi sind auch in den Industrieländern wie Deutschland zu suchen. 

Hierauf weisen wir in verschiedenen Bildungsangeboten hin, die wir gerne und jederzeit auch bei Ihnen in der Schule (vergl. der Besuch der Grundschule in Harderberg), (Pfarr-)Gemeinde, im Verein oder in sonstigen Gruppen vorstellen.

Ein Beispiel für unsere Arbeit können Sie hier finden:

Reisebericht und Diskussion mit den Weißen Vätern  in Hörstel

Zum 25.Oktober 2007 bereiteten die Mitglieder des Treffpunktes Malawi, Maria und Hermann Determeyer gemeinsam mit Ihrem Sohn Lambert, eine PowerPoint-Präsentation vor. Diese schildern die jüngsten Reiseerlebnisse und spiegeln vor allem das nachhaltige Wirken der Weißen Väter in Malawi wider. 

Teilnahme an einer Podiumsdiskussion in der Realschule Hörstel

In der Realschule Hörstel stellten am 18.10.2007 Hermann Determeyer, Reinhold Hemker (MdB, SPD) und der Weiße Vater Pater Hagen verschiedene Projektansätze vor. Der Treffpunkt Malawi möchte sich so auch vor Ort in Deutschland für eine gelingende Globalisierung einsetzen. 

Hermann Determeyer (rechts) stellt während der Veranstaltung die Arbeit des Treffpunktes Malawi vor. 

Auch das Bundestagsmitglied Reinhold Hemker (SPD) war dabei. 

 

Mitglieder des Treffpunktes Malawi begleiten die Kolpingsfamilie Püsselbüren auf ein Wochenende nach Olpe

90 Kolpinger aus Püsselbüren haben sich vom 18. bis zum 20.02.2005 auf den Weg nach Olpe gemacht. Fast könnte man schon sagen: auf den Weg nach Malawi, denn genau dies war der Schwerpunkt des Wochenendes. Martin Kitten und Jürgen Keuter, selber Mitglieder der KF Püsselbüren, haben mit den Erwachsenen Teilnehmern verschiedene Themen bzgl. Malawi erarbeitet. Rendel Werthmöller und Oliver Nieße probten unter anderem ein gemeinsames Theaterstück ein, welches dann am Ende aufgeführt wurde.

Sollten auch Sie eine Begleitung durch uns für eine ähnliche Maßnahme wünschen, nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf. Den Pressebericht zu diesem Wochenende können Sie hier nachlesen.

Die Eltern begeben sich mit den Kinder auf eine "Reise nach Malawi"

Gemeinsam wird ein Bühnenbild gebastelt.

Selbst die Kleinsten konnten sich bei der Theateraufführung einbringen.

Auch die Eltern haben in Gruppen Themen erarbeitet. 

Verkauf und Vorstellung fair gehandelter Produkte TransFair-Logo

Auch die Kolpingsfamilie Püsselbüren unterstützt den Treffpunkt Malawi bereits seit Beginn mit regelmäßigen Aktionen. Jede vierte Woche bietet man im Anschluss an die Gottesdienste Produkte aus fairem Handel an, die mit dem "Transfair" - Siegel ausgezeichnet sind. Neben Honig aus Mittel- und Südamerika, Schokolade, Kakao, Wein aus Chile, Orangensaft aus Brasilien, getrocknete Mangos von den Philippinen, Reis aus Indien sind vor allem Kaffee und Tee sehr gefragt. Die Kaffeesorte "Tatico mild", der über das Kolpingwerk in einem Projekt mit Kolpingmitgliedem aus Chiapas/Mexiko angebaut, verarbeitet und vertrieben wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Eine breite Palette an verschiedenen hochwertigen Teesorten rundet das Angebotsprogramm ab. Die Besonderheit dieser "Transfair" - Produkte liegt darin, dass die Produzenten eine angemessene Bezahlung für Ihre Produkte und Ihre Arbeit erhalten. Diese fairen Preise liegen über den Weltmarktpreisen und ermöglichen so ein menschenwürdiges Leben zu führen. Weiterhin können durch die Mehrerlöse infrastrukturelle Maßnahmen und Bildungsarbeit in den Produzentenländern gefördert werden. Der Endverbraucher auf der anderen Seite erhält neben einem qualitativ hochwertigem Produkt die Gewissheit, Ware ohne Ausbeutung und Kinderarbeit zu erwerben. Zudem werden diese Produkte mit Rücksichtnahme auf die Natur hergestellt. Aus unserer Partnerschaft aus Mzambazi haben wir den interessierten Kunden etwas ganz besonders zu bieten: der hochwertige Schwarztee "Chombe Tea" wird uns direkt von unseren Partnern in Malawi zugeschickt. Für dieses Produkt haben wir schon eine sehr interessierte Stammkundschaft gewinnen können, die immer wieder diesen Tee anfragt.
Sämtliche Erlöse aus diesen Verkaufsveranstaltungen gehen direkt der Projektarbeit des Treffpunktes Malawi zu. Weitere Bildungsveranstaltungen wie Diaabende über Malawi und Infostände auf Pfarrfesten und Bazaren geben einer breiteren Öffentlichkeit einen Einblick in die Projektarbeit mit Malawi. Die Kolpingsfamilie Püsselbüren hat zudem über den Arbeitskreis "Eine Welt" der Lokalen Agenda 21 in Ibbenbüren die Arbeit mit den afrikanischen Partnern überörtlich bekannt gemacht. Die Teilnahme an einem Markt der Möglichkeiten am Pfingstmontag 2000 in Ibbenbüren ermöglichte vielen interessierten Bürgern, aktuelle Informationen über uns und unsere Partner zu bekommen. Verkauf von fair gehandelten Produkten.

Martin Kitten beim Verkauf von fair gehandelten Produkten.

Auch im Jahr 2001 werden wieder regelmäßige Verkaufsaktionen in Püsselbüren durchgeführt. Die entsprechenden Termine sind der Tagespresse zu entnehmen. Auch in der Arbeitsgruppe "Lokale Agenda 21" der Stadt Ibbenbüren wird man zukünftig wieder tätig sein, um dieses Projekt weiter bekannt zu machen.

 

Afrika-Projekttag an der Grundschule am Harderberg

"Trommelzauber" – unter diesem Motto erlebten die "Treffpunkt Malawi" – Mitglieder Jürgen Keuter und Martin Kitten einen besonderen Tag an der Grundschule am Harderberg im Landkreis Osnabrück. Die Kinder der ersten bis vierten Klasse erlebten einen außergewöhnlichen Projekttag, der inhaltlich auf das bunte Leben des afrikanischen Kontinents abgestimmt war.

Trommelzauber

Bereits am frühen Morgen wurden die Kinder klassenweise vom Kreativpädagogen Johnny Lamprecht und dem senegalesischen Trommler Bacary Olé in die Faszination des Trommelspiels eingewiesen. Die weiteren Klassen beschäftigten sich parallel inhaltlich mit dem Leben in einigen afrikanischen Ländern.

Johnny Lamprecht mit Gitarre

Das Land Malawi stellte dabei einen wesentlichen Schwerpunkt, da die beiden Mitglieder des "Treffpunkt Malawi" eine Diaserie über das Alltagsleben vor allem in der Projektregion Mzambazi vorbereitet hatten.

Eine Klasse bei der Dia Show

Eine besondere Rolle spielte in dieser Unterrichtsstunde auch ein Reiserucksack. Die Kinder durften dabei einige typische Reiseutensilien aus diesem afrikaerfahrenen Rucksack holen, die man als Europäer üblicherweise auf eine derartige Reise mitnimmt. Dabei zeigten sich alle Kinder sehr interessiert und mit einem großen Vorwissen behaftet, so dass diese Stunden auch für die Referenten zu einem großen Vergnügen wurden. Auch Gastgeschenke, die man in Malawi bekommen hatte sowie selbstgemalte Bilder von dortigen Schulkindern stießen bei den Grundschülern auf großes Interesse.

Vor der Mittagspause zog es alle Kinder in die benachbarte Sporthalle, wo Johnny Lambrecht und Bacary Olé´ Hunderte von afrikanischen Trommeln hervorholten, so dass alle anwesenden Kinder für einen wahren Trommelwirbel sorgten.

Beim Tanzen links Bacary Olé

Am Nachmittag waren auch die mittlerweile eingetroffenen Eltern; Großeltern und Geschwister beim gemeinsamen Konzert vom Zauber der zahllosen Trommeln eingefangen.

Fazit: Dieser Tag an der Grundschule Harderberg hat alle Beteiligten und Anwesenden begeistert, so dass sich keiner der Faszination für den afrikanischen Kontinents entziehen konnte.

Wer mehr über "Trommelzauber" wissen möchte: www.jola-kinderland.de.